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Was ist NIS ?

Das Neurologische Integrationssystem (NIS) ist ein Behandlungskonzept, das auf Prinzipien der Osteopathie und der Akupunktur aufbaut und mit übergeordneten kortikalen Strukturen des Gehirns verknüpft. Ein Muskeltest wird dabei als sensomotorischer Feedback-Mechanismus benutzt, um die Übereinstimmung der zentralen Steuerung mit allen Körperfunktionen zu überprüfen.

Wem hilft NIS ?

Beispiele für Indikationen sind:

  • akute und chronische Schmerzen
  • Rückenschmerzen wie Wirbelsäulensyndrom, Ischias, chronische Verspannungen
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Verdauungsstörungen wie „Reizmagen“ und „Kolon irritabile“
  • Hauterkrankungen wie Akne , Warzen und Ekzeme
  • Allergien und Asthma
  • Chronische Infektionen und Störfelder
  • Störfelder im Kiefer-/Zahnbereich
  • Entwicklungsstörungen und Lernschwierigkeiten bei Kindern, Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADS)
  • Vegetative Störungen wie Schlafstörungen
  • Affektive Störungen wie Angst und Depressionen
  • Hormonelle Störungen
  • und viele andere.

Wie funktioniert NIS und wie läuft die Behandlung ab ?

Die Testung und Behandlung folgt einer nach Prioritäten geordneten Reihenfolge, die auf Prinzipien der Hierarchie, der Homöostase und der strukturellen Integrität nach dem Tensegrity Prinzip aufbaut. Tensegrity (aus Tension engl.: Spannung und integrity engl.: Integrität) bedeutet die Ermöglichung der strukturellen Integrität durch ständigen Erhalt des Gleichgewichts der Zugspannungskräfte durch gleichmäßiges Weiterleiten und Verteilen von Kräften mit Hilfe einer Kombination stützender und spannender Elemente. Im Körper sind das Knochen, Muskeln, Faszien, Sehnen und Ligamente. die im lebenden Körper von einem „tonisierenden“ Signal des ZNS abhängig sind. Dieses Signal variiert entsprechend der Beanspruchung, kann aber durch Störungen aus allen Körpersystemen negativ beeinflusst werden.

Im NIS wird die Fähigkeit des Gehirns sensorische Informationen aus allen Bereichen des Körpers und des ZNS zu integrieren als eine dringende Vorraussetzung für die Kontrolle und Steuerung aller Körperfunktionen und für das Lernen angesehen. Durch Störungen in der cortikalen Integrationsfähigkeit kann es z.B. zu Störungen im Schrittmuster, der Kiefergelenksfunktion aber auch der Verdauungsorgane (Klappenmuster des Darms) kommen.

Im direkten Anschluß an die Testung erfolgt die Behandlung der Struktur durch Halten der Körper- und ZNS-Kontakte und Reintegration dieser spezifischen Rückkopplungsschleife mittels Tapping über beiden Gyri postzentralis. Dieser Vorgang wird im NIS „hemispheric integration“ (engl.) genannt. An dieser Stelle greift das Gehirn in die Steuerung des als dysfunktionell getesteten Erregungskreises ein und gleicht diese mit einem Sollwert ab. Abweichungen werden sofort korrigiert. Bei rein funktionellen Störungen kann es dadurch sofort zu einer Veränderung der Symptomatik kommen (Sekundenphänomen). Bei pathologischen Störungen und bei Störungen, die bereits eine strukturelle Veränderung nach sich gezogen haben dauert es unter Umständen Tage bis Wochen.  

Weitere detailierte Informationen über NIS finden Sie auf der Webseite des Deutschen Instituts für Neurologische Integration www.nis-institut.de .